Chronik

1949

Auf Beschluss der sowjetischen Besatzungsmacht wurde der erste Spatenstich auf dem Gelände Köpenicker Chaussee 9-10 im Berliner Bezirk Lichtenberg Ortsteil Rummelsburg für den Bau eines Hydromentwerkes gemacht.

1951

Nach zwei Jahren Bauzeit beginnt das neue Hydromentwerk mit 3 Schachtöfen erstmals mit der Herstellung von Bindemitteln. Mit dieser Anlage können 180 bis 200 Tonnen Zement am Tag produziert werden.

1964

Das Werk wird Teilbetrieb des „VEB Rüdersdorf“ und die Schachtöfen werden auf Beschluss der Betriebsleitung stillgelegt. Von nun an wird lediglich der Mahlbetrieb aufrechterhalten.

1972

Das Zementwerk wird unter die Leitung des Baustoffversorgungskombinates (BVK) gestellt, die Produktion von Bindemitteln wird ganz eingestellt und die Silokapazität des Werkes wird zur Abfüllung von Zement für den Bevölkerungsbedarf genutzt.

1974

Nach 2 Jahren ohne eigene Produktion werden die Klinkermühlen wieder in Betrieb genommen. Der Zement ist vorrangig für den Berliner Markt bestimmt.

1989/1990

Mit dem Ende der DDR und der sozialistischen Planwirtschaft blickt auch das Zementwerk in Berlin-Rummelsburg in eine ungewisse Zukunft. Das Werk wird ab 1990 von der Treuhand verwaltet und zum Verkauf ausgeschrieben.

Spenner Zement in Erwitte, das Zementwerk Märker in Harburg und das Portlandzementwerk Rudolph Rohrbach in Dotternhausen erhalten den Zuschlag der Treuhand und beginnen mit der Umsetzung eines gemeinsamen Konzeptes zum Bau eines leistungsstarken, modernen und wettbewerbsfähigen Werkes zur Herstellung von Zement, Trockenmörtel und Transportbeton – das Zementwerk Berlin entsteht.

2004 Spenner Zement übernimmt von den bisherigen Miteigentümern die Anteile des Zementwerks Berlin. Die Modernisierung des Werkes wird weiter vorangetrieben. 
2011

Erweiterung der Produktionskapazität durch die Inbetriebnahme einer vierten Mahlanlage auf dem Gelände in Lichtenberg.

2012

Neubau und Inbetriebnahme einer neuen Transportbetonanlage auf eigenem Grundstück in Berlin-Spandau. Der ELBA Doppelwellen-Zwangsmischer hat eine Größe von 3 m³ und schafft bis zu 150 m³ Frischbeton pro Stunde.